Vom ersten Schrei zum ersten Wort – Sprachentwicklung im ersten Lebensjahr

Veröffentlicht von Mimi am 18. April 2011

Manuel Bendig/pixelio.de

Mit dem Schrei, den das Baby direkt bei der Geburt ausstößt, trainiert das Baby schon seine „Sprachwerkzeuge“ und die Stimme, die es später zum Sprechen braucht. Die Sprachwerkzeuge setzen sich aus dem Atem, der Gesichtsmuskulatur, der Zunge, den Lippen und dem Kehlkopf zusammen. Doch schon nach etwa sechs Wochen beginnt das Kind dann tatsächlich das Sprechen zu üben, indem es lallt. Das Schreien und Weinen hört sich nun ganz anders an. Neue Laute sind hinzu gekommen und meistens sind besonders die Eltern hellauf begeistert. Am Anfang hört man vor allem Gurgel- oder Sprudellaute, die dann bis zum vierten Monat in Schnalz-, Schmatz- und Zischlaute übergehen. Dann schließlich in der nächsten Phase, zwischen dem sechsten und neunten Monat, die Sprachwissenschaftler als die zweite Lallphase bezeichnen, differenzieren sich die Laute mehr und mehr. Sie werden vielseitiger und das Kind beginnt Silbenketten zu bilden, wie mamama oder dadadada usw. Bis zu Beginn des zehnten Lebensmonats spricht das Kind erste zweisilbige „Wörter“, wie am-am und da-da. Scheinbar fühlt sich das Kind in dieser Phase sehr wohl, denn es plappert einfach so vor sich hin, selbst wenn niemand im Raum ist. Es hört sich selbst gerne zu und lacht viel. Dabei übt es ständig neue Silben und Laute. In dieser ganzen Zeit, hat sich das Baby natürlich auch in anderen Bereichen stark entwickelt, sowohl körperlich, als auch geistig. Das hängt auch mit der Sprachentwicklung zusammen, vor allen Dingen die Fähigkeit der motorischen Beweglichkeit und der Hände. Auch das Gehör spielt eine sehr große Rolle. Denn im letzten Vierteljahr des ersten Lebensjahres nimmt das Sprachverständnis enorm zu. Das Kind versteht manche Dinge, die die Erwachsenen sagen oder fragen. Es kann durch Zeigen mit dem Finger zum Beispiel schon Fragen wie „Wo ist der Ball?“ beantworten. Das Sprechen selbst dauert noch etwas, aber um den ersten Geburtstag herum, sollte das Kind schon konkrete Ein- Wort- Sätze sprechen. Wie zum Beispiel „Mama“, „Papa“ oder „Haben“. Sprechen und Singen Sie als Eltern viel mit Ihrem Kind, dann entwickelt sich das Sprechen wie von selbst.

Kinderlernspiele online

Veröffentlicht von admin am 9. August 2010

Kinder lernen spielerisch. Schon im Säuglingsalter beginnen die Kleinen Entdecker, ihre Umgebung zu erforschen. Sie tun dies durch Tasten und Fühlen und dadurch, dass sie alles in den Mund stecken. Wenn sie etwas älter werden, machen kleine Menschen spielerische Erfahrungen und heute geht dies auch digital von statten – durch Kinderlernspiele online.

Das digitale Zeitalter zieht auch die Kleinsten ganz in seinen Bann und viele junge Menschen wachsen bereits ab einem frühen Zeitpunkt mit Computern und dem Internet auf. Sie entdecken die Welt mit Maus und Tastatur, schreiben erste Emails, entdecken Kinderchaträume oder versammeln sich bereits als Schüler in sozialen Netzwerken. Als Eltern muss man stets aufpassen, denn das Internet birgt Risiken und Gefahren für Kinder.

Doch auch Chancen findet man im WWW. Durch Kinderlernspiele online Erfahrungen und Neuigkeiten sammeln, das ist eine Chance für Eltern, ihren Sprösslingen neue Dinge zu zeigen, Erklärungen zu liefern und den Kindern eine Chance zu geben, spielerisch zu lernen. So kann man etwa Bob dem Baumeister beim Werkeln weiterhelfen, indem man ihm auf seine Bitten hin verschiedene Werkzeuge anreicht. Oder man macht einen Waldspaziergang mit Rupert dem Bären und lernt etwas über Flora und Fauna. Die Kinderlernspiele online sind niedlich gestaltet und stellen Kinder grafisch ansprechend und kindergerecht vor für sie aufregende Aufgaben.

Gleichzeit schulen Kinderlernspiele online den Umgang mit dem Medium Internet und den Eingabegeräten. Auch in der Zukunft wird das Internet mehr und mehr an Bedeutung gewinnen und für die Kinder ist es von Vorteil, einen sicheren Umgang mit der Navigation und den Mechanismen des Internets zu erlernen.


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