Baby Tagebuch führen

Veröffentlicht von admin am 22. Mai 2013

(CC BY 2.0) by Andi Licious

Mit der Geburt des Babys beginnt eine spannende Zeit und nie wieder wird so viel Veränderung passieren, wie im ersten Lebensjahr. Vom ersten bewussten Lächeln bis zu den ersten kleinen wackeligen Schritten machen Babys eine enorme Entwicklung durch. Eltern denken, dass sie all diese Begebenheiten und Entwicklungsschritte niemals vergessen werden doch kommen neue Erlebnisse hinzu und schon nach wenigen Jahren verblassen die Erinnerungen. Kommen dann noch Geschwister hinzu, kann man sich oft nicht mehr erinnern, welches Kind was zu welchem Zeitpunkt gemacht hat. Ein Baby-Tagebuch bzw. Baby-Kalender hilft dann, die Erinnerung aufzufrischen.

Was kann man in einem Tagebuch festhalten?

Schon bei der Geburt kann man beginnen, einen Baby-Kalender als Tagebuch zu führen: Was ist am Tag der Geburt in der Welt passiert und welche Musik war zu dieser Zeit in den Charts, welcher Film neu in den Kinos und wie war das Wetter?
Grundsätzlich kann man dann natürlich jeden Tag schreiben, was mit dem Baby an diesem Tag erlebt wurde: War es gut drauf oder quengelig? Was hat es gegessen, wie hat es geschlafen? Was waren die eigenen Gedanken und Gefühle an diesem Tag? Welche Spiele oder Spielsachen faszinieren es?
In der Regel aber wird man dazu neigen, eher die besonderen Ereignisse im Baby-Kalender festzuhalten: An welchem Tag hat es erstmals bewusst gelächelt? Wann hat es durchgeschlafen? Wann kam der erste Zahn und welcher war es? Erstes Drehen auf den Bauch und wieder zurück, robben, krabbeln, an Möbeln hochziehen und schließlich laufen, erstes „Mama“ und andere Erlebnisse sollten mit Datum notiert werden – evtl. auch mit einem Foto.

Disziplin beim Führen des Baby-Kalenders

In der Hektik des Alltags ist es nicht immer leicht, daran zu denken, die wichtigsten Ereignisse zu notieren. Wer den Baby-Kalender neben dem Bett auf dem Nachtschrank liegen hat, findet vielleicht am ehesten 3 Minuten Zeit, aufzuschreiben was der Tag gebracht hat. Ist man zu müde, können immerhin ein paar Stichworte aufgeschrieben und später ausformuliert werden.

Tipps, damit es schön aussieht

Ein besonderer Stift für das Tagebuch, der die Schönschrift fördert ist eine gute Maßnahme. Ständig wechselnde Stifte und Farben machen den Baby-Kalender unruhig, allerdings kann man das auch nutzen und die Schriftfarbe je nach Stimmung wählen.

Kostenlose Online-Vorlagen nutzen

Es ist schwierig, vorherzusagen, wie viel man schreibt. Manchmal wird es ein Zweizeiler, ein anderes Mal vielleicht ein Bericht von empirischer Länge. Vorgedruckte Baby-Kalender sind dann von Nachteil weil entweder große Lücken zwischen den Texten entstehen oder mit gequetschten Buchstaben und über den Rand hinaus geschrieben wird. Abhilfe bieten da Baby-Kalender, die man sich kostenlos im Internet herunter laden kann. Eine Vielzahl von verschiedenen Vorlagen zu verschiedenen Anlässen bietet ein Maximum an Flexibilität bei der Zusammenstellung der Inhalte und bei der Länge der Texte. Solche Baby-Kalender Vorlagen findet man bei Hallo-Eltern.de, wo man aus vielen verschiedenen Themenbereichen auswählen und zuhause drucken kann. Jeder Entwicklungsschritt und ein Zahnkalender, Ereignisse wie Taufe, erstes Weihnachtsfest, Babyschwimmen etc. kann in gesonderten Vorlagen zusätzlich dokumentiert werden. Am Ende entsteht ein einmaliges Buch bzw. ein Journal, welches im Kopiergeschäft vervielfältigt und gebunden werden kann – eine tolle Erinnerung für Eltern, Paten und Großeltern zum ersten Geburtstag des kleinen Erdenbürgers.

Süße Babygeschenke

Veröffentlicht von HWI am 8. Februar 2012
Süße Babygeschenke

CC (Namensnennung) by bubblecakesbabyblankets via flickr.com

Ein kleiner Mensch erblickt das Licht der Welt. Das ist nicht nur für die Eltern etwas ganz Besonderes, sondern als Familie, Freunde und Verwandte wollen wir natürlich zeigen, wie sehr auch wir uns über den Nachwuchs freuen. Das kann man doch kaum besser als mit einem schönen, einmaligen Geschenk!

Die Auswahl an Babyartikeln im Internet und im Handel ist gigantisch groß. Und wie viele Strampler, Schnuller und Stofftiere hat die Familie wohl schon bekommen? Viel schöner ist es da doch, wenn man dem Kind etwas ganz Individuelles schenkt.

Eine Idee zum Nachmachen ist eine selbstgenähte Kuscheldecke mit Applikation. Sie hat eine kuschelige Seite aus Fleece und eine eher kühle Seite aus Baumwollstoff. Dabei ist sie ganz leicht herzustellen, sodass auch Anfänger im Nähen sie ohne Probleme hinbekommen.

Für die Decke braucht Ihr:

Baumwollstoff und Fleece (jeweils etwa  70x100cm), die Farben und Muster sind euch überlassen; Filz für die Applikation sowie beidseitige Vlieseline zum Aufbügeln; Nähgarn

Das Nähen:

Als Erstes schneidet Ihr die Filzapplikation aus und gestaltet sie nach Euren Vorstellungen (zum Beispiel einem grauen Elefanten mit schwarzem Garn ein Auge aufsticken und aus weißem Filz ein Ohr aufnähen). Dann die Vlieseline entsprechend zuschneiden und die Applikation mit dem Bügeleisen an der gewünschten Stelle (ich nehme immer eine Ecke) aufbügeln. Ihr könnt natürlich auch mehrere Applikationen anbringen oder den Namen des Kindes aus Filzbuchstaben aufbügeln.

Alternativ könnt Ihr den Namen auch von Hand auf den Baumwollstoff sticken. Das erfordert allerdings viel Geduld und klappt nicht immer gleich beim ersten Versuch.

Ist die Baumwollseite gestaltet geht es ans Zusammennähen. Dazu das Fleece und die Baumwollseite rechts auf rechts zusammenlegen und mit der Nähmaschine Außen zusammennähen. Dabei zum Schluss ca. 15cm offen lassen, durch die ihr die Decke dann umschlagt.

Zum Schluss die offene Stelle mit der Hand zunähen und nochmals mit der Nähmaschine etwa 5cm vom Rand rundherum nähen, damit die Decke in ihrer Form bleibt.

Schon habt Ihr mit ein bisschen Aufwand ein einmaliges Geschenk gefertigt, das dem Kind mit Sicherheit lange Freude bereitet!

Baby – Party ganz in rosa

Veröffentlicht von Mimi am 5. Januar 2012
Muffin im Kleidchen

Muffin im Kleidchen, © by j.

Schon bevor Kinder das Licht der Welt erblicken, sind sie etwas ganz Besonderes. Bereits neun Monate lang wurden sie im Bauch der Mutter geliebt und beschützt. Geht diese Zeit zu Ende, sollte dies gebührend gefeiert werden. Als Ereignis für die glückliche Mama und als Vorfreude auf das neugeborene Kind.

Der Trend eine Baby Shower oder Baby Party zu feiern, wird immer beliebter. Und ist eine schöne Möglichkeit, die große Vorfreude auf den Säugling zum Ausdruck zu bringen. Heute ein paar Ideen für eine liebevolle Gestaltung ganz in rosa.

Zuerst einmal wird ein Motto benötigt. Heute soll das Neugeborene als einzigartiges Wunder im Vordergrund stehen. Mottos sind für jede Planung, Dekoration etc. ein sinnvoller roter Faden. Das rosa Farbschema gibt dem Ganzen ebenfalls ein einheitliches Konzept. Darum soll es an rosa Gebäck nicht fehlen. Muffins mit Kirschen backen und diese mit einem Zuckerguss aus Puderzucker und Kirschsaft verzieren. Dann ein Muffinkleidchen aus hübschem rosa gemustertem Papier ausschneiden und den Muffin hineinsetzen. Je mehr Muffins sich in diese süßen Kleidchen hüllen, desto hübscher sehen sie aus. In einige der Muffins ein Fähnchen hineinstecken. Hierfür das Motto auf dickerem Papier ausdrucken, um einen Zahnstocher kleben und schräg anschneiden. Auf einem Ètagère dekorativ arrangieren.

Die Torte soll ebenfalls ins rosa Farbschema passen, hierfür eignen sich Himbeeren farblich besonders gut. Eine Torte aus Biskuitboden, Himbeeren, Joghurt – Quark – Füllung zubereiten und mit Pralinen sowie Himbeeren verzieren.

rosa Torte mit Praline

rosa Torte mit Pralinen, © by j.

Auch die übrige Deko passt ins Gesamtkonzept. Über eine neutrale Tischdecke ein Stück cremefarbenen Tüll breiten und diesen ein wenig zusammenbauschen. Zwei rosafarbene Blumen mit etwas Schleierkraut in zwei weißen Vasen arrangieren und in die Mitte des Tisches stellen. Rechts und links werden die Muffins und die Torte platziert. Zwei schöne Teelichthalter sorgen mit ihrem Kerzenlicht für eine gemütliche Stimmung. Den Tisch mit weißem Geschirr eindecken, dafür einen Glasuntersetzer aus Tortenspitze unter die Kaffeetasse legen. Das Motto als Emblem in rosa auf dickerem Papier ausdrucken, ausschneiden und zwei kleine Schnitte oben und unten mit einem Cutter einritzen. Servietten zusammenrollen, das Emblem auf ein dünnes rosafarbenes Band ziehen und um die Serviette wickeln. Auf der Rückseite verknoten. Die Servietten auf die Teller verteilen.

So entsteht eine liebevoll gestaltete Dekoration für die Baby Party ganz im rosa Farbschema und mit dem Motto ‚… und ganz viel Wunder‘. Das Programm kann je nach Interessen der Gäste variiert werden. Hierfür gibt es viele Impulse auf den entsprechenden Web – Sites. Die große Vorfreude auf das Neugeborene sollte mit der Mama gebührend gefeiert werden.

Vom ersten Schrei zum ersten Wort – Sprachentwicklung im ersten Lebensjahr

Veröffentlicht von Mimi am 18. April 2011

Manuel Bendig/pixelio.de

Mit dem Schrei, den das Baby direkt bei der Geburt ausstößt, trainiert das Baby schon seine „Sprachwerkzeuge“ und die Stimme, die es später zum Sprechen braucht. Die Sprachwerkzeuge setzen sich aus dem Atem, der Gesichtsmuskulatur, der Zunge, den Lippen und dem Kehlkopf zusammen. Doch schon nach etwa sechs Wochen beginnt das Kind dann tatsächlich das Sprechen zu üben, indem es lallt. Das Schreien und Weinen hört sich nun ganz anders an. Neue Laute sind hinzu gekommen und meistens sind besonders die Eltern hellauf begeistert. Am Anfang hört man vor allem Gurgel- oder Sprudellaute, die dann bis zum vierten Monat in Schnalz-, Schmatz- und Zischlaute übergehen. Dann schließlich in der nächsten Phase, zwischen dem sechsten und neunten Monat, die Sprachwissenschaftler als die zweite Lallphase bezeichnen, differenzieren sich die Laute mehr und mehr. Sie werden vielseitiger und das Kind beginnt Silbenketten zu bilden, wie mamama oder dadadada usw. Bis zu Beginn des zehnten Lebensmonats spricht das Kind erste zweisilbige „Wörter“, wie am-am und da-da. Scheinbar fühlt sich das Kind in dieser Phase sehr wohl, denn es plappert einfach so vor sich hin, selbst wenn niemand im Raum ist. Es hört sich selbst gerne zu und lacht viel. Dabei übt es ständig neue Silben und Laute. In dieser ganzen Zeit, hat sich das Baby natürlich auch in anderen Bereichen stark entwickelt, sowohl körperlich, als auch geistig. Das hängt auch mit der Sprachentwicklung zusammen, vor allen Dingen die Fähigkeit der motorischen Beweglichkeit und der Hände. Auch das Gehör spielt eine sehr große Rolle. Denn im letzten Vierteljahr des ersten Lebensjahres nimmt das Sprachverständnis enorm zu. Das Kind versteht manche Dinge, die die Erwachsenen sagen oder fragen. Es kann durch Zeigen mit dem Finger zum Beispiel schon Fragen wie „Wo ist der Ball?“ beantworten. Das Sprechen selbst dauert noch etwas, aber um den ersten Geburtstag herum, sollte das Kind schon konkrete Ein- Wort- Sätze sprechen. Wie zum Beispiel „Mama“, „Papa“ oder „Haben“. Sprechen und Singen Sie als Eltern viel mit Ihrem Kind, dann entwickelt sich das Sprechen wie von selbst.

Babydecken selber machen

Veröffentlicht von Mimi am 10. Februar 2011

S.Hainz/pixelio.de

Immer mehr Paare entscheiden sich für Kinder. Wenn es dann tatsächlich endlich so weit ist und der Geburtstermin kurz bevorsteht, fragt man sich oft: Was kann ich als Mutter oder Vater, besonderes für mein Kind machen? Was kann ich dem Kind schenken und worin wird es sich besonders geborgen fühlen? Das logische Fazit: Eine individuelle besonders kuschelige Decke. Doch woher? Mittlerweile gibt es einige Shops, überwiegend im Intenet, die individuell gestaltete Accecoires für Babies anbieten. Wie zum Beispiel mit dem Namen bestickte Babydecken bei DaWanda.com. Aber das alles hat auch seinen Preis. Warum dann nicht einfach selber machen, wenn es doch garnicht so schwer ist.

Benötigte Materialien

Besuchen Sie einmal den Stoffmarkt in der Nähe. Zuerst benötigen Sie einen hübschen Baumwollstoff. Es ist wirklich wichtig, dass der Stoff aus hundert Prozent Baumwolle ist. Suchen Sie sich ein hübsches Muster aus. Beispielsweise ein zarter Pastellton mit weißen Punkten oder ein geblümter Stoff in kräftigen Farben. Dazu benötigen Sie außerdem Garn in der passenden Farbe. Je nachdem wie groß die Babydecke werden soll, nehmen Sie den Stoff in der Größe und geben in etwa noch fünf Centimeter an jeder Seite hinzu. Als nächstes, bekommt die Decke nun auch eine flauschige Seite. Am besten ist Fleece – Stoff geeignet. Wenn sie keinen Stoff in der passenden Farbe finden, können Sie natürlich auch eine andere Decke nehmen und diese zurechtschneiden. Als Letztes können Sie noch ein paar hübsche Knöpfe, Spitze oder Band kaufen.

Anleitung

Christa Nöhren/pixelio.de

Am besten waschen Sie jeden Stoff erst einmal bevor Sie ihn verarbeiten. Baumwollstoff kann noch einlaufen. Aber es empfiehlt sich generell alle Kleidungs- oder Stoffstücke vor dem Erstgebrauch bei Neugeborenen einamal zu waschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese neu oder bereits gebraucht sind. Nun nehmen Sie die beiden Stoffe und schneiden Sie, falls sie es noch nicht sind, in der passenden Größe zu. Dann legen Sie beide Stoffe mit der rechten Seite aufeinander, sodass die linke Seite oben ist und nähen einmal komplett am Rand entlang, lassen aber am Schluss circa zehn Centimeter offen, durch die sie die Babydecke nun umstülpen, sodass die rechte Seite nun oben ist. Nun ist es sehr hilfreich und auch schöner, wenn einmal alle Kanten ausgebügelt werden. Denn dann nähen Sie den offenen Teil, wenn Sie vorher eine Nähmaschine benutzt haben, nun von Hand zu und steppen die Babydecke mit einem Seitenabstand von ungefähr einem Centimeter noch einmal durch. Nun können Sie die Decke noch nach Belieben mit Band, Knöpfen oder auch Spitze verzieren. Wenn Sie geübter im Nähen sind, versuchen Sie sich doch auch mal an dem Namen.


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