In der heutigen Zeit sind Medien, wie Computer und Internet, nicht mehr wegzudenken – auch und insbesondere nicht aus den Kinderzimmern. Doch für die Eltern ist es nicht immer einfach, ihre Sprösslinge in die ungewissen Tiefen des World Wide Webs abtauchen zu lassen. Zu viele Gefahren lauern in Form von nicht-kindgerechten Inhalten oder auch auf den ersten Blick harmlos erscheinenden Chats, die böse enden können.

photo credit: Thomas Hawk via photopin cc

Das Bundesministerium für Familie hat dieses Problem aufgegriffen und schafft durch diverse Projekte einen sicheren Rahmen im Umgang mit dem Internet. Oberstes Ziel des Jugendmedienschutzes besteht in der Aufklärung von Eltern und Pädagogen über die Gefahren und in der gleichzeitigen Prävention, nämlich durch Schaffung von Internetseiten, die sichere Inhalte bieten, mit denen sich der Nachwuchs befassen kann. Mit I-Kiz entwickelte das Bundesfamilienministerium einen Zusammenschluss, an dem sich Experten und Expertinnen aus Bund und Ländern, Internetseitenbetreiber und diverse Initiativen und Organisationen beteiligen und das zugleich eine Anlaufstelle für Beratungs- bzw. Hilfsmöglichkeiten darstellt.

Mit Suchmaschinen wie z.B. www.frag-finn.de, die auch Chats anbieten, kann sicher gesurft werden, da sie mit einer sogenannten “Whitelist” arbeitet, die geprüfte, unbedenkliche Internetangebote beinhaltet und täglich aktualisiert wird. Sicherheit hat hier oberste Priorität. Die Plattform www.seitenstark.de bietet ein mannigfaltiges Angebot, das von Geschichten über Kummerecken bis hin zu Lexika und umfassenden Mitmachaktionen reicht. Auch kindgerecht gearbeitete Artikel zu Themen wie Wissen, Politik oder Kunst und Kultur lassen sich hier finden. Doch auch die Eltern sind gefragt, wenn das darum geht, Medienerziehung anzuwenden und Kompetenz im Umgang mit diesen zu zeigen. Das Bundesfamilienministerium bietet hierzu ein reiches Informationsangebot in Form von Broschüren und in Initiativen wie “SCHAU HIN! Was deine Kinder machen” werden Eltern praxisnah über die Risiken und Gefahren des Internets aufgeklärt.

Abschließend kann man sagen, dass die Bundesregierung in den letzten zehn Jahren eine umfassende Basis in Sachen Netzsicherheit geschaffen hat und es jetzt an Eltern und Pädagogen liegt, diese Basis sinnvoll zu nutzen und sich gemeinsam mit den Kindern einen gefahrlosen Weg durch das Internet zu erarbeiten.

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