Waveboard fahren ist vergleichbar mit dem Gefühl auf einem Snowboard oder einem Surfboard zu stehen. Die Ausübung dieses Sports ist jedoch das ganze Jahr möglich, da auf Asphalt gefahren wird. Kein Warten auf den Pulverschnee oder die passende Welle. Das Funsportgerät besteht aus zwei Fußplatten aus Kunststoff, welche durch einen kurzen Torsionsstab miteinander verbunden sind. Unter den beiden Fußplatten ist jeweils eine Rolle befestigt. Das Waveboard eignet sich für schnelle Fahrten, beeindruckende Kurventechniken, aber auch für die Halfpipe und für tolle Tricks. Beschleunigt wird durch gekonnte Bein- und Hüftbewegungen.

(CC BY 2.0) by Marco Raaphorst – flickr.com

 

Entwicklung
2003 wurde das erste Board von einem Koreaner entwickelt und unter dem Namen “Casterboard” verkauft. Nach seinem Siegeszug durch Amerika kam das Sportgerät 2007 unter der Bezeichnung “Waveboard” auch in Deutschland auf den Markt. Inzwischen wird es in diversen Ausführungen und Preiskategorien angeboten und erfreut sich aufgrund der guten Fahreigenschaften immer größerer Beliebtheit.

 

Maxboard
Das Maxboard ist die neueste Entwicklung. Es vereint alle Vorzüge der verschiedenen Modelle, läuft sehr ruhig und ist einfach zu steuern. Griptapes gehören beim Maxboard bereits zur Standardausstattung. Im Unterschied zu den anderen Waveboards besteht dieses Board aus einem Deck, welches aus besonders flexiblen Material hergestellt ist. Durch die stoßdämpfenden Eigenschaften werden Fußgelenke und Verschleißteile geschont.

Zubehör
Das Risiko von Kopfverletzungen ist bei allen Funsportarten hoch, deshalb sollte der Kopf beim Waveboard fahren besonders gut geschützt werden. Nie auf den Helm verzichten! Empfehlenswert ist es – wenn nicht standardmäßig vorhanden – das Board mit einem Griptape zu bekleben. Dieser Aufkleber bietet einen rutschfesten Untergrund und dadurch besseren Halt auch bei nassem Wetter. Außerdem lässt sich der Look des Boards durch ein neues Griptape ständig verändern.

Der Umgang mit dem Funsportgerät ist bei normaler Geschicklichkeit in einer halben Stunde erlernt. Ein paar Stunden Übung und dem unbegrenzten Fahrspaß steht nichts mehr im Wege.

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