Wie modebewusst sind unsere Teenager? Diese Frage stellt jede Generation an ihre Altersgruppe von 10-18. Dem Kindesalter so einigermaßen entwachsen beginnt mit Eintritt der Pubertät das eigene Äußere plötzlich eine zunehmend große Rolle im Leben zu spielen.

Um auf die eigene Umgebung möglichst positiv zu wirken, wird in dieser Lebensphase wie wohl in keiner anderen modische Bekleidung ungemein wichtig. Es muss nun in Schule wie Freizeit die absolut “richtige” Kleidung sein. Man will sich nicht nur selbst gefallen, sondern vor allem beim altersgleichen Umfeld damit so vorteilhaft wie möglich in Erscheinung treten. Die neuesten adidas-Schuhe, trendige T-Shirts von Nike oder lässig geschnittene Jeans von Replay – nur die richtige, sprich gerade angesagte Mode-Marke verheißt meist die gewünschte Anerkennung auf dem Pausenhof, der Straße oder in der Disco.

Billigere Labels, womöglich noch dazu mit “altmodischem” Schnitt werden von den Altersgenossen schnell mit diesbezüglich abfälligen Bemerkungen, ja nicht selten Ausgrenzung quittiert. Die Definition über menschliche Anerkennung des Gleichaltrigen geschieht häufig alleine über das “richtige” Label. Psychisch noch äußerst instabil trifft eine 14-jährige oder den 16-jährigen nichts mehr, als in der Klasse oder auf einer Party wegen “uncooler” oder ärmlich erscheinender Kleidung gemoppt zu werden.

Ob sich finanzschwache Eltern für ihre Kinder überhaupt teurere Markenkleidung leisten können interessiert hierbei wenig – es hilft oft nur der Weg über das Online Outlet Warenhaus, doch die entsprechenden Marken für die Kinder zu besorgen.

Eigener Geschmack wird beim Klamotten-Kauf hierbei schnell untergeordnet, wenn nicht gar zugunsten eines geraden aktuellen Trends völlig ausgeblendet. Mädchen wie Jungen – wohl keine Altersgruppe achtet so sehr auf neue Trends und Stylings beim Outfit wie Teens. Für modische Kleidungswahl fraglos mitentscheidend ist die über sämtliche Medien unablässig einprasselnde “Vorbildfunktion“ von gerade kultisch verehrten Teenager-Idolen. Was Justin Bieber gerade anhat – “das brauche ich auch!”
Die Antwort auf die eingangs gestellt Frage müsste demnach lauten: Ein natürlich-gesundes Modebewusstsein hat sich bei vielen Teenagern bereits seit längerem in ein maßlos übersteigertes Marken-Denken verkehrt.

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